Geigelstein: Weiterhin Naturschutzgebiet

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Die gestrige Änderung des Alpenplans im Bayerischen Landtag hat keine Auswirkungen auf unsere Region – speziell auf den Geigelstein. Das sagt der Vorsitzende des Deutschen Alpenvereins, Sektion Rosenheim, Franz Knarr auf Anfrage unseres Sender.

Die gestern gefällte Entscheidung für eine Skischaukel am Riedberger Horn im Allgäu sei kein Freibrief dafür, dass jetzt überall in Bayern Wintersportinfrastruktur in Naturschutzgebieten gebaut werden dürfen. Abgesehen davon bezweifelt Knarr, dass private Investoren angesichts der klimatischen Faktoren am Geigelstein investieren wollen. Der Alpenplan regelt seit 1972 die Gebietserschließungen im bayerischen Alpenraum und unterteilt diesen in drei Zonen: In den Zonen A und B dürfen Verkehrsvorhaben wie Seilbahnen oder Straßen gebaut werden. Nicht so in Zone C. Naturschutzorganisationen und die politische Opposition aus Grünen und SPD im Landtag hatten die gestrige Entscheidung als Präzedenzfall gesehen, der unter anderem auch die Regelungen in den Chiemgauer Alpen aufweichen könnte. Auch der CSU-Landtagsabgeordnete Klaus Stöttner sagte gegenüber unserem Sender, der Geigelstein werde weiterhin unberührt bleiben.