Geflüchtete müssen eine Woche im LKW bleiben

Blaulicht Polizei

Nach einer Woche in einem LKW hat eine syrische Familie in Rosenheim Asyl gesucht. Wie die Bundespolizei heute mitteilte, war die vierköpfige Familie gestern Mittag bei der Polizei vorstellig geworden. Dort beantragten sie Asyl und schilderte mit Hilfe eines Dolmetschers ihre Fluchtgeschichte. So sollen sie aus Syrien über den Irak in die Türkei geflüchtet sein.

Dort soll die Familie für 24.000 Euro einen Schleuser bezahlt haben um sie nach Deutschland zu bringen. Die Fahrt sollen die Eltern und ihre beiden Kinder in einem Lastwagen zwischen Ladung angetreten haben. Eine Wochen sollen sie den Laster nicht verlassen haben. Gestern sollen sie sich aus dem LKW Innenraum befreit haben, indem sie von innen die LKW Plane aufschnitten. Die Familie soll zum Bahnhof geflüchtet sein um von dort ein Taxi zu der Polizei zu nehmen. Die Polizei ermittelt jetzt gegen den unbekannten Schleuser. Die Familie wurde an eine Aufnahmestelle für Geflüchtete weitergeleitet.