Geflüchtete irren im Grenzgebiet herum

Bundespolizei Bahnhofsgebäude

Mehrere Geschleuste sind gestern im Grenzbiet Kiefersfelden herumgeirrt. Wie die Bundespolizei mitteilt, soll ein unbekannter Schleuser die vier Männer zwischen Kufstein und Kiefersfelden abgesetzt haben.

Auf Grunde mangelnder Ortskenntnis irrten die Geschleusten durch den Raum Kiefersfelden, bis sie die Rastanlage-Inntal-Ost erreichten. Nach eigenen Angaben wurden die Geflüchteten mit mehreren Autos von Griechenland nach Deutschland geschmuggelt. Für die Fahrt mussten sie 1000 Euro zahlen. Wer ihr Schleuser war konnten sie nicht sagen. Die Bundespolizei geht davon aus, dass der Schleuser im direkten Kontakt mit den Hintermännern in Griechenland steht. In den ersten drei Monaten des Jahres hat die Bundespolizei an der gesamten bayerischen Grenzen knapp 3.400 unerlaubte Einreisen angezeigt.