Geburtshilfestation in Bad Aibling soll aus Krankenhausplan genommen werden

Geburt

Die RoMed-Kliniken wollen die Geburtshilfestation in Bad Aibling endgültig schließen. Das geht aus der Vorlage für den Kreistag in der kommenden Woche hervor, die der AfD-Landtagsabgeordnete Andreas Winhart heute veröffentlicht hat.

Bis zum Jahr 2017 wurde im Bad Aiblinger Krankenhaus eine Belegabteilung für Geburtshilfe mit zwei Betten betrieben. Wegen akutem Personalmangel wurde sie geschlossen. Wie aus der Vorlage hervor geht, soll beim Bayrischen Gesundheitsministerium die Herausnahme der Fachrichtung Geburtshilfe aus dem bayerischen Krankenhausplan 2022 beantragt werden. Die Geschäftsleitung der RoMed-Kliniken begründet das vor allem mit dem nach wie vor großen Fachkräftemangel. Zudem seien die Qualitätsvorgaben für eine entsprechende Abteilung seit der Schließung noch einmal deutlich erhöht worden. Laut dem Klinikverbund könnte die Geburtshilfe aber wieder in Betreib genommen werden, wenn sich die Gegebenheiten ändern sollten. Vom Landratsamt wurde die Meldung mittlerweile bestätigt. Der Aufsichtsrat der RoMed-Kliniken trifft sich morgen. Dann soll ein entsprechender Beschluss fallen.