Funde auf Burg Falkenstein

Auf Burg Falkenstein im Gemeindegebiet von Flintsbach sind Archäologen jetzt auf Reste aus dem 12. Und 18. Jahrhundert gestoßen. Die Funde erlauben einen Einblick ins das Leben der Burg Falkenstein.

Den größten Anteil bei den Keramikfunden machen Ofenkacheln aus. Das älteste Stück ist das Randfragment einer Schüsselkachel aus dem 14. Oder 15. Jahrhundert. Die Jüngste Kachel stammt aus dem 18. Jahrhundert. Im Bereich der Gefäßkeramik wird das älteste Stück ins 12. Jahrhundert datiert. Die Archäologen sind bei ihrer Arbeit auch auf zahlreiche Funde von Eisenschlacke gestoßen. Sie weisen darauf hin, dass in der Burg Eisen verarbeitet oder gewonnen wurde. Die Grabungen der Archäologen ergaben außerdem, dass das Bodenniveau im Innenhof der Burg in der Vergangenheit niedriger war als heute. Die mächtige Schuttaufhäufung im ehemaligen Hof der Unterburg übt offenbar Druck auf die Ringmauer aus. Die Burg wird seit letztem Jahr renoviert. Im Zuge dessen werden die erhaltene Burgmauer neu verfugt und die Mauerkronen erneuert.