Finanzielle Verluste durch Vogelgrippe erwartet

Gesundheitsamt

Auf die Geflügelhalter in der Region könnten durch die Vogelgrippe größere finanzielle Verluste zukommen.

Seit gestern dürfen sie keine Eier mehr mit dem Prädikat „Freilandeier“ verkaufen. Die dürfen nur so bezeichnet werden, wenn die Hühner tatsächlich unter freiem Himmel gehalten werden. Nach dem Erlass der Stallpflicht gab es eine Übergangzeit von maximal 12 Wochen, die ist gestern abgelaufen. Die Eier können jetzt bis auf Weiteres mit dem Prädikat „Bodenhaltung“ verkauft werden. In den Supermärkten liegt der Preisunterschied zwischen Freiland- und Bodenhaltung für einen Zehnerkarton Eier allerdings bei etwa 40 Cent. Wie lange die Stallpflicht für Geflügel auf Grund der Vogelgrippe noch gilt, ist unklar. Aus dem Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit in Erlangen hieß es allerdings, das in Bayern noch keine Entspannung in Sicht sei.