Fidget Spinner oder Wurfstern? Gerichtsfall in Rosenheim

Fidget-Spinner

Das Amtsgericht Rosenheim muss sich heute mit einem kuriosen Fall beschäftigen. Eine Frau hatte vor einem Jahr einen sogenannten Fidget Spinner im Design eines Wurfsterns übers Internet bestellt.Das sind Scheiben mit einem Kugellager, die sich in der Hand drehen. Der Zoll hatte das Paket aber gestoppt und der Frau eine illegale Waffeneinfuhr vorgeworfen. Das teilte uns die Frau in einem Schreiben mit. Die Frau hatte nach eigenen Angaben versucht zu erklären, dass es sich um ein ungefährliches Spielzeug handelt. Laut Medienberichten findet der Zoll dafür aber die Kanten zu scharf. Die Frau wurde deswegen vom Amtsgericht zu einer 400 Euro-Strafzahlung aufgefordert. Dagegen hat die Frau Einspruch eingelegt.