Feuerwehr: Keine Chance für Bartträger

Hipster oder sonstige passionierte Bartträger haben in der Feuerwehr keine Chance. Von den 6300 Feuerwehrkräften in der Region Rosenheim sind etwa 2000 ausgebildete Atemschutzgeräteträger. Ein Bart ist da hinderlich.Kreisbrandrat Schrank sagte unserem Sender, Bartträger hätte im Einsatz keine Dichtheit zwischen Überdruckmaske und der Haut. Die Folge sei ein Luftverlust, da das Beatmungsgerät so keine Wirkung hat. Außerdem könnten giftige Rauchgase den Feuerwehrmann schädigen. Deshalb sei ein glattes Gesicht notwendig, um eine Eigengefährdung zu vermeiden. Kommandant und Atemschutzbeauftragter sind verantwortlich für die Beurteilung, ob jemand atemschutzmaskeneinsatzfähig ist oder nicht. Wenn sich jemand nicht von seinem Bart trennen will, wird er anderweitig eingesetzt. Ein zwei oder Dreitagesbart sei aber noch in Ordnung, so Schrank abschließend.