Feldkirchen-Westerham schiebt Feuerbestattungsanlage erstmal einen Riegel vor

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Die Gemeinde Feldkirchen-Westerham hat einer Feuerbestattungsanlage erstmal einen Riegel vorgeschoben. Der Haupt- und Finanzausschuss empfielt dem Gemeinderat die Anlage auf dem vorgeschlagen Gelände auf dem gemeindlichen Friedhof in Feldkirchen abzulehnen.


Das vorgeschlagene Areal sei alles andere als geeignet für so eine Anlage, so Bürgermeister Hans Schaberl. Der Ausschuss befürchtet vor allem einen massiven Anstieg des Verkehrs. So eine Anlage sei besser in einem Gewerbegebiet aufgehoben, betonte Schaberl. Der Antrag kommt von der EHG GmbH in Traunstein. Sie hat im Jahr 2001 zusammen mit der Feuerbestattung Südostbayern GmbH in Traunstein die damals dritte private Feuerbestattungsanlage in Deutschland erreichtet. Bis 2020 soll in Oberbayern eine weitere solche Anlage in Betrieb genommen werden. In dem Antrag ist zunächst von bis zu 3.500 Einäscherungen die Rede. Innerhalb der nächsten zehn Jahre soll die Anlage so ausgebaut werden, dass bis zu 7.000 Einäscherungen möglich sind.