Faschingsnachrichten aus Rosenheim, Wasserburg und vom Chiemsee

0228 Faschingsnachrichten

Das Parken auf der Loretowiese bleibt kostenlos. Allerdings wird die Fläche nur noch für parkende SUV´s und Geländewagen zugelassen. Die Stadt befürchtet aufgrund des Zustands der Loretowiese eine Klagewelle wegen kaputter Stoßdämpfer.Bei der Stadt glaubt man, SUV´s würden den Weg in schwer zugängliches Gelände schaffen. Für SUV´s und Geländewagen gilt allerdings: Parkflächen müssen genau eingehalten werden, hierfür hat die Stadt einen Abstand von einer Türlänge gewählt. Wer dem zuwiderhandelt, muss mit Führerscheinentzug und einem Autotausch mit einem alten Fiat 500 rechnen.

Die Wasserburger Altstadtbahn wird reaktiviert. Allerdings nicht auf den vorhandenen Gleisen. Ganz nach dem Wuppertaler Vorbild soll Wasserburg eine Hochbahn bekommen. Damit können die Wasserburger bereits oberhalb des Inns problemlos in die Bahn einsteigen, der Zugang aus der Innenstadt erfolgt über Aufzüge. Dass die hochgelegene Bahn für viel Schatten sorgen wird, ist der Stadtverwaltung klar. Die Wasserburger Altstadthochbahn sei aber ein Vorzeigeprojekt und wo es Licht gibt, gebe es auch Schatten. Die Altstadthochbahn soll rund 70 Meter hoch sein, um den Zugang vom Steilhang zu gewährleisten.

Das Wikingerschiff der Lokschuppenausstellung soll am Chiemsee zum Erlebnisschiff werden. Freunde des Ruderns und von Percussion-Musik kommen voll auf ihre Kosten, auch Masochisten werden ihre Freude haben. In diesem Zusammenhang suchen die Betreiber neue Mitarbeiter. Gesucht werden ein Trommler, ein Löwendompteur sowie ein römischer Marineadmiral. Für die Erlebnisfahrten auf dem Chiemsee fehlt unterdessen noch die TÜV-Abnahme, mit Zuckerbrot und Peitsche werde man den aber schon auf seine Seite ziehen, heißt es seitens der Betreiber.

Die Rosenheimer Polizei warnt eindringlich vor Verkleidungen als Mumien oder Pharaonen. Mit Blick auf die in Bälde beginnendn Ausstellung im Lokschuppen „Pharao“ bestehe Gefahr für die eigene Freiheit, so die behördendeutsche Warnung. Scheinbar sind den Lokschuppenbetreiber einige Museen abgesprungen, so dass die Exponate nicht ausreichen. Wer heute als Mumie oder Pharao geht, läuft Gefahr, eingefangen und ausgestellt zu werden.