Falscher Arzt räumt zu Prozessbeginn Vorwürfe ein

Impfen 1 Spritze

Der Mann, der als Arzt im Rosenheimer Impfzentrum gearbeitet haben soll, hat zum Prozessauftakt eine Erklärung vorlesen lassen. Dabei räumt er die Vorwürfe ein.

Bei einer Befragung der von ihm geimpften Personen hätten aber fast 1.000 angegeben, nicht eindeutig ein Problem damit gehabt zu haben, dass der Angeklagte gar kein richtiger Arzt gewesen sei. Als Motivation für seine Tätigkeit gab er an, dass er helfen wollte. Es habe ihm ein gutes Gefühl gegeben gebraucht zu werden. Am Impfzentrum sei er zuvor auch nochmal geschult worden. Zum Ende der Erklärung gab er an, dass er sich bei allen entschuldigen wolle, die er verletzt oder getäuscht habe. Dem Angeklagten werden gut 1.450 Fälle von Körperverletzung sowie Urkundenfälschung vorgeworfen.