Es gibt einen Hoffnungsschimmer, aber man sollte realistisch sein

Ist die Entscheidung endgültig oder besteht Hoffnung, dass in der RoMed-Klinik in Bad Aibling in Zukunft wieder Geburtshilfe angeboten wird? Es wäre wünschenswert, erklärt Peter Lenz, Geschäftsleiter der Kliniken. Einen kleinen Hoffnungsschimmer gibt es.Und zwar, wenn sich in absehbarer Zeit von zwei bis drei Monaten drei bis vier Hebammen finden würden, die einsteigen wollen. Dann, so Lenz, wäre man bereit die Geburtshilfe wieder aufleben zu lassen. Aktuell sind sechs Hebammen tätig. Um die Dienste gewährleisten zu können, wären aber neun Hebammen nötig. Lenz ist, wie er sagt, aber realistisch und rechnet nicht ernsthaft damit Hebammen zu finden. Denn der Hebammenmangel ist nicht nur in Bad Aibling zu spüren, sondern bayernweit. Wie berichtet hatten die Beleghebammen in Aibling um ihre Freistellung gebeten. Denn es wurde einfach zu viel bei zu wenig Personal. Nach jetzigem Stand schließt deshalb ab dem 15. August die Geburtshilfe der RoMed-Klinik Bad Aibling.