Erste Zeugenaussagen bei Prozess wegen versuchten Mordes in einem Rosenheimer Bordell

Messerangriff Symbolbild

Versuchter Mord in einem Rosenheimer Bordell – das wird einem Mann vom Landgericht Traunstein vorgeworfen. Der erste Prozesstag hat heute Vormittag begonnen. Bis jetzt ist die Anklageschrift vorgelesen und mehrere Zeugen vernommen worden, wie rosenheim 24 berichtet.

Der Anwalt des Angeklagten sagte aus, dass sein Mandant zu dem Tatzeitpunkt alkoholisiert war. Der Angeklagte könnte sich an die Tat nicht erinnern. Eine Polizistin bestätigte diese Aussage. Der Täter hätte einen Alkoholwert von 1,7 Promille gehabt. Dem Angeklagten wird vorgeworfen, einen Mann zwei Mal mit einem Messer verletzt zu haben. Grund für die gewalttätige Auseinandersetzung war ein Abgebrochener Oral- und Geschlechtsverkehr bei einer Prostituierten. Sie verwies den Mann des Rosenheimer Bordells. Daraufhin kehrte der Angeklagte mit zwei Messern zurück und verschaffte sich mit Gewalt wieder Zutritt zu dem Bordell. Der Prostituierten kamen zwei Männer zur Hilfe. Es kam zu einem Gerangel, bei dem der Angeklagten auf einen Mann zweimal einstach. Mit dem 20 Zentimeter langen Messer verletzte der 57-jährige den Mann über dem Auge und an der Schulter.