Er wollte ein Denkmal setzen

Trauer Symbolbild 1

Seit September stehen an der Miesbacherstraße in Rosenheim drei Kreuze. Wer sie aufgestellt hat war lange unbekannt.

Jetzt hat sich der Verantwortliche doch zu erkennen gegeben. Laut OVB handelt es sich um Sebastian Gröber aus Stephanskirchen. Er selbst ist Trachtler und bei den Gebirgsschützen und kennt die verstorbene Ramona und Melanie aus dem Bereich flüchtig. Für sie wollte er ein kleines Denkmal setzen und für den Motorradfahrer, der hier vor zehn Jahren ums Leben kam. Gröber hofft, dass die Menschen durch die Kreuze kurz innehalten und vom Gas gehen, damit weniger gefährliche Situationen entstehen. Das Staatliche Bauamt Rosenheim hat derweil mitgeteilt, dass die Kreuze stehen bleiben dürften. In einigen Fällen wären Denkmäler an Verkehrstote zu gefährlich. So sei das in Ordnung. Ramona und Melanie sind vor drei Jahren bei einem Frontalzusammenstoß gestorben, als ein Ulmer zwei BMW-Fahrer überholen wollte.