Entscheidung über Schwimmgeräte in Gstadt

Baden Symbol

Es ist keine politische Lösung in Sicht bei der Diskussion um Schwimmgeräte an offenen Badestellen.

Deswegen hat sich die Gemeinde Gstadt jetzt für einen Kompromiss entschieden. Laut Bürgermeister Bernhard Hainz sollen der Badesteg und die Floße aufgebaut bleiben. Außerdem wird wieder das Trampolin installiert. Die Eisberge bleiben dieses Jahr dagegen erstmal weg, weil laut Hainz die Haftungsfrage nicht geklärt ist. Hier will die Gemeinde sich aber nochmal mit ihrer Versicherung absprechen, ob es möglicherweise nächstes Jahr möglich wird, die großen aufgeblasenen Kletterburgen aufzubauen. Für dieses Jahr sei Gstadt das Risiko aber zu hoch, immerhin könne man rund fünf Meter in die Tiefe springen. Eine Möglichkeit für die Gemeinde wäre gewesen, ein Gutachten zur Situation zu machen, was aber mehr als 13.000 Euro gekostet hätte. Laut Hainz wäre der Gemeinde das zu teuer. Außerdem könne sie die Gemeinde für das kostenlose Strandbad keine Badeaufsicht leisten.