Einigung in Eggstätter Kassenaffäre

Justitia neu

Mehr als zehn Jahre nach der sogenannten „Eggstätter Kassenaffäre“ haben sich die Gemeinde und Ex-Bürgermeister Stefan Beer geeinigt. Ein Schadensersatzprozess am Verwaltungsgericht München ging gestern mit einem Vergleich zu Ende.

Beer zahlt 11.500 Euro an die Gemeinde Eggstätt. Die Gemeinde wollte ursprünglich zwar etwa 70.000 Euro. Diese Forderung hielt der Richter aber für weit überzogen. Sollte der Gemeinderat diesem Vergleich zustimmen, dann ist die Sache vom Tisch. Vor mehr als zehn Jahren hatte eine damalige Eggstätter Gemeindeangestellte Geld aus der Gemeindekasse entnommen. Beer wusste das und ließ sie gewähren, weil die Frau damals seine Geliebte war. Mit dem jetzigen Vergleich bekommt die Gemeinde zumindest einen Teil des Geldes zurück.