Eggstätter Schamanin muss 7.500 Euro bezahlen

Schamanische Rassel

Eine Schamanin aus Eggstätt muss 7.500 Euro an eine Klientin zurückzahlen.

Das ist das Ergebnis einer Verhandlung vor dem Oberlandesgericht in München gestern. Dabei handelt es sich um einen Vergleich. Die Klientin wollte sich bei der Schamanin gegen ihre jahrelangen Rückenschmerzen behandeln lassen. Dafür sollte sie 25.000 Euro bezahlen. Sie leistete eine Anzahlung von 12.500 Euro, trat aber einen Tag vor dem Heilsritual vom Vertrag zurück. Die 54-Jährige hatte die Schamanin auf Rückerstattung der Anzahlung verklagt. Vor dem Landgericht Traunstein war sie damit noch gescheitert. Das Oberlandesgericht gab ihr aber weitestgehend Recht. Der zuständige Richter deutete an, dass der Vertrag durchaus sittenwidrig sein könnte. Er riet der Schamanin deshalb den Vergleich anzunehmen.

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