Dürreperiode

Meteorologisch gesehen herrscht bei uns in der Region und in ganz Deutschland trotz Winter eine Dürreperiode. Charivari Wetterexperte Kai sagt, in den letzten Jahren habe es viele Hochdrucklagen mit Sonnenschein gegeben.

Auch in jüngster Zeit sei das so gewesen, der Hochnebel habe uns das nur anders empfinden lassen. Es fiel bereits im Dezember, dann im Januar und auch jetzt im Februar viel zu wenig Niederschlag, damit sei es sehr trocken. Grund dafür ist der Klimawandel: Im Schnitt wurde es in den letzten 30 Jahren deutlich wärmer bei gleichzeitig geringerem Niederschlag. Wenn es dann schneit oder regnet, kommt der Niederschlag gleich in größeren Mengen herunter. Das gleichmäßige Westwindwetter sei damit immer mehr abgeflaut, so Zorn abschließend.

Der Winter in diesem Jahr ist somit einer der trockensten seit 15 Jahren, auch in der Region. Der bayerische Bauernverband äußerte sich gegenüber unserem Sender aber entspannt, vom Aufwuchs her merke man nichts derzeit. Momentan befinde sich die Vegetation in der sogenannten Winterruhe. Auswirkungen habe die Trockenheit nur auf das Grundwasser und auf den Wald. Bis zur regulären Wachszeit in einem bis eineinhalb Monaten sei der Niederschlag bestimmt ausreichend. Nur wenn es die nächsten vier Wochen ähnlich geringen Niederschlag gibt wie bisher, sei Getreide wie Weizen oder Gerste stark betroffen. Die steigenden Temperaturen und der Sonnenschein reichten für ein normales Wachstum aber erstmal aus, so Bodmaie.