DNA-Reihenuntersuchung nach Vergewaltigung

 

1012 DNANach der Vergewaltigung einer 21-Jährigen am Mangfalldamm in Rosenheim am 23. Juli gibt es jetzt eine DNA-Spur, die offensichtlich vom Täter stammt. Ein erster Abgleich mit der DNA-Datenbank blieb aber ergebnislos.

Deswegen sind rund 800 Männer per Brief aufgerufen worden, eine Speichelprobe abzugeben. So viele dürften sich laut Kripo Rosenheim in der Nähe des Tatorts aufgehalten haben. Die Teilnahme an der DNA-Untersuchung ist freiwillig. Sollten Angeschriebene nicht zur Untersuchung auftauchen, würden sich diese nicht automatisch verdächtig machen, so Polizeipressesprecher Thomas Schelshorn. Denn Betroffene könnten einen Grund haben weswegen sie nicht erscheinen. Diesen Grund müssten sie allerdings bei der Polizei auf Nachfrage angeben. Die DNA-Untersuchung findet am Samstag und Sonntag im Bildungswerk in Rosenheim statt.