DNA-Reihenuntersuchung nach Mangfallvergewaltigung

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Nach der Vergewaltigung einer 21-jährigen Frau am Rosenheimer Mangfalldamm am 23. Juli greift die Polizei jetzt zu einer drastischen Maßnahme – etwa 800 Männer, die sich vor, während und nach der Tatzeit in der Nähe des Tatorts aufgehalten haben, sollen zu einer DNA-Reihenuntersuchung kommen.

Grund: Die Rechtsmedizin hat eine Gen-Spur gefunden, die offensichtlich vom Täter stammt. In der Datenbank ist die entdeckte DNA aber nicht registriert. Am 14. Und 15. Oktober erfolgt das freiwillige Screening in den Räumen des Rosenheimer Bildungswerks. Die Proben werden dann im LKA in München ausgewertet. Nach dem Abgleich werden sie wieder vernichtet. Alle Männer, die für die Sexualstraftat in Frage kommen, sollen sich durch diese Maßnahme zweifelsfrei entlasten können. Übrigens: Weiterhin werden Zeugen gesucht, die in der Tatnacht etwas Verdächtiges gesehen haben.