Dienststellenübergreifende Kontrollen gegen Autoposer werden ausgeweitet

bmw-2946123 640

Die Ermittlungsgruppe „Autoposer“ der Rosenheimer Polizei gibt es seit gut einem guten Jahr. Die Ermittler haben jetzt Bilanz gezogen. Mitberücksichtigt wurde dabei auch ein Fall von Freitag.

Ein Mann, der der Rosenheimer Autoposerszene zugerechnet wird, war mit über 100 Sachen durch die Kolbermoorer Ortsdurchfahrt gerast. Es handelte sich zwar um kein illegales Rennen – das Beispiel zeige jedoch die Notwendigkeit der verstärkten Kontrollen, so die Polizei. Innerhalb eines Jahres wurden rund 200 Fahrverbote ausgesprochen – natürlich auch gegen Personen, die nicht der Autoposerszene zugerechnet werden. Die Ermittler wollen mit dem erhöhten Fahndungsaufwand Druck auf Verkehrssünder machen und auch Schmerzen bereiten: Innerhalb des bisherigen Zeitraums seien demnach Fahrzeuge einiger Autoposer auch konfisziert worden. Mit dienststellenübergreifenden Kontrollen soll das Problem in der Region weiterhin bekämpft werden.