Chiemgau-Gemeinden setzen auf Eigenverantwortung

Feuerwerk

Kein Verbot, sondern ein Appell an die Vernunft – so gehen viele Gemeinden im Chiemgau mit dem Silvesterfeuerwerk um.

In Prien wird etwa um die notwendige Sorgfalt gebeten. An Orten wie der Pfarrkirche und dem Friedhof dürfe nicht geböllert werden. Auch Bernau, Breitbrunn, Gstadt, Rimsting und Grassau setzen beim Silvesterfeuerwerk auf Eigenverantwortung. Wenn ein jeder Bürger statt 20 Raketen nur fünf kaufe, wäre schon „viel getan“, heißt es etwa aus Rimsting. Der Verzicht auf Böller und Raketen schone die Tiere und vermeide Müll. Auf der Frauen- und Herreninsel ist das Böllern wegen des Brandschutzes komplett verboten. Die Polizei bittet außerdem alle Gäste ihre Flaschen und Gläser wieder mitzunehmen. Feuerwerkskörper und Böller dürfen nur am 31. Dezember und am 1. Januar abgefeuert werden.