Cannabispatienten in der Region: Mehr Gras als benötigt?

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Gibt es Missbrauch bei den rund 10 Patienten, die derzeit im Landkreis Rosenheim Cannabis auf Rezept beziehen? Das legen Aussagen aus Apothekerkreisen nahe, die unserem Sender vorliegen.

Es gäbe zumindest Verdachtsmomente, dass einige Personen mehr Menge an medizinisch angebautem Gras erhalten, als sie aufgrund ihrer Krankheit konsumieren müssten und könnten. Auch an das Schmerzmittel heranzukommen, sei nicht allzu kompliziert – trotz hoher gesetzlicher Auflagen. Die Verdachtsfälle seien der AOK Krankenkasse gemeldet worden. Auf Anfrage unseres Senders heißt es aber von der bayerischen AOK, es läge keine Verdachtsmeldung vor. Die Ärzte seien grundsätzlich in der Verschreibung des Cannabis frei. Die Anträge werden dann geprüft und beschieden. Dies verringere das Missbrauchsrisiko, so die AOK.