Bundespolizisten in Rosenheim vor Gericht

Justizia 1

Sie haben im September 2018 in Rosenheim rechte Parolen gerufen und öffentlich den Hitlergruß gezeigt.

Deswegen müssen sich ab heute zwei Bundespolizisten vor dem Amtsgericht verantworten. Ihnen wird unter anderem Volksverhetzung vorgeworfen. Es sollen acht Zeugen gehört werden. Die Anwälte teilten laut rosenheim24 zu Beginn des Prozesses mit, dass die Angeklagten die Vorwürfe bestreiten. Sie sollen vor knapp zwei Jahren in einem Außenbereich eines Rosenheimer Restaurants gesessen und sich lautstark über die Flüchtlingspolitik unterhalten haben. Die Männer wurden kurz nach dem Vorfall vom Dienst suspendiert. Sie arbeiten nicht bei der Rosenheimer Bundespolizei. Aufgrund der Wahrung der Persönlichkeitsrechte können keine Angaben über ihren Wohnort gemacht werden.