Bauversicherungen: März will im Fall Stöttner für Transparenz sorgen

Klaus Stoettner

Die Stadt Rosenheim hat jetzt ihr Rechnungsprüfungsamt auf zwei Bauversicherungen für das Millionenprojekt Ausbau des Inn-Salzach-Klinikums angesetzt. Weil diese Versicherungspolicen über eine Agentur liefen, an der der Landtagsabgeordnete Klaus Stöttner beteiligt ist, wurde Kritik bei verschiedenen Parteien laut.

 

Bei dem Gemeinschaftsprojekt des RoMed-Klinikverbunds und des Inn-Salzach-Klinikums ließen die Verantwortlichen kommunizieren, dass die Vertragsvergabe über einen externen Projektsteuerer erfolgt sei und alle üblichen Regeln eingehalten worden seien. Auch Stöttner erklärt so seine Beteiligung, zumal er in der Agentur operativ nicht tätig sei und auch als Aufsichtsrat der Klinik nicht mit diesen Versicherungen befasst gewesen sei. Der Rosenheimer Oberbürgermeister Andreas März will hier für Transparenz sorgen, daher der Vorstoß, dass das Rechnungsprüfungsamt die Verträge genauer unter die Lupe nimmt. Ergebnisse erwartet März Medienberichten zufolge bis zum siebten Mai.