Aus DVB-T wird DVB-T2

Am 29. März wird auch in der Region von DVB-T auf DVB-T2-HD umgestellt. Für Kabelkunden oder Leute mit Satellitenschüssel ist das kein Problem, für Antennennutzer aber sehr wohl.

Mit der Umstellung sind neue Geräte erforderlich, entweder ein Fernseher mit integriertem DVB-T2-Empfänger oder eine sogenannte Set-Top-Box. Ohne die schaut man in die Röhre, denn es wird keinen Parallelbetrieb von DVB-T und DVB-T2 geben. Mit DVB-T2 ist bei gleicher Kanalbandbreite die Übertragung von mehr Programmen oder in besserer Qualität (HD) möglich. Wer noch einen Röhrenfernseher muss darauf achten, dass die Box einen Scartanschluss hat, die HD Sendeform bringt da natürlich wenig. Außerdem: Die privaten Sender verschlüsseln ihr Programm, deshalb muss die neue Set-Top-Box Schnittstellen für die Entschlüsselung haben. Und da wird es happig: Die Privaten Sender verlangen ab Mitte dieses Jahres 69 Euro pro Jahr für eben diese Entschlüsselung. Empfehlenswert ist, sich im Elektrofachgeschäft individuell beraten zu lassen.