Attraktives Umfeld für Ärzte und Hebammen muss geschaffen werden

ROMed Schild

Am 15. August schließt die Geburtsstation in Bad Aibling. Das wurde jetzt in einer Pressekonferenz der RoMed-Klinik noch einmal bestätigt. Leer geräumt werden die Räumlichkeiten der Geburtsstation in Bad Aibling aber noch nicht.Die Geschäftsleitung der RoMed-Klinik sowie die Ärztliche Leitung der Klinik in Bad Aibling hat von Wolfgang Bertaler noch einmal den ausdrücklichen Auftrag bekommen sich um alternative Möglichkeiten der Wiederaufnahme der Geburtshilfe in Bad Aibling zu kümmern. Allerdings krankt es nicht nur an den fehlenden Hebammen sondern auch an den Belegärzten sowie den Kinderärzten. Es müsse hier für die Zukunft ein für Ärzte und Hebammen attraktives Arbeitsumfeld geschaffen werden. Ein finanzieller Anreiz wird hier nicht reichen. Die Bereitschaft 180 Tage im Jahr stets auf Abruf zu sein, so wie aktuell die Belegärzte Zettel und Vorhof in Bad Aibling, ist schwer zu finden, so die Verantwortlichen. Ein solches Berufsbild ist schwer mit den heutigen Lebensstandards vereinbar. Die drei Standbeine der Geburtshilfe – Belegärzte, Kinderärzte und Hebammen- müssen gleichermaßen passen. In Bad Aibling passt er derzeit nicht. Ob es wieder eine Geburtshilfe in Bad Aibling geben wird, wird sich Ende des Jahres zeigen, solange haben die Verantwortlichen Zeit sich zukunftsorientierte Konzepte zu überlegen.