Ärger bei Kufsteiner Biomasseheizkraftwerk

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Es gibt Ärger beim Biomasseheizkraftwerk BioEnergie Kufstein. Der Rechnungshof hat die Zahlen des Unternehmens überprüft, weil die Stadtwerke und die Tiwag je zur Hälfte Gesellschafter-Eigentümer sind.

Laut Tiroler Tageszeitung fällt das Urteil hart aus. Demnach hätte sich BioEnergie jahrelang an einen Businessplan aus dem Jahr 2002 gehalten, der nicht realistisch gewesen wäre. Außerdem wäre eine überteuerte Turbine gekauft worden. Die Folge: Bis 2011 waren anstelle von geplanten Ausschüttungen in Höhe von rund 3 Millionen Euro Kapitalzufuhren und Verlustübernahmen durch die Gesellschafter in Höhe von mehr als 10 Millionen Euro erforderlich. Der Geschäftsführer Markus Atzl widerspricht den Vorwürfen. Es habe die Erfahrung mit derartigen Anlagen gefehlt. Für die Zukunft sehe er aber die Möglichkeit, einen nachhaltigen Gewinn abzuschöpfen.