
Erst das bestehende Bahnnetz sanieren, dann über weitere Neubauten entscheiden: Diesen Kurs beschreibt Verkehrsstaatssekretär Ulrich Lange für die Region Rosenheim.
Vorrang hätten für ihn die ABS 38 zwischen München, Mühldorf und Freilassing sowie die Sanierung und Digitalisierung der Strecken über Rosenheim. Mit zusätzlichen Kapazitäten durch moderne Signaltechnik soll Deutschland zunächst für die geplante Eröffnung des Brenner-Basistunnels 2032 gerüstet werden. Danach müsse geprüft werden, welche weiteren Ausbauten nötig sind. Damit könnte der geplante Neubau des Brenner-Nordzulaufs zunächst nach hinten rücken. Eine Entscheidung darüber ist aber noch nicht gefallen. Der Verkehrsausschuss des Bundestags soll das Projekt laut Lange ab November beraten.
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