Der Landkreis Rosenheim ist weiterhin ein sogenannter „Untererfüller“, was die Unterbringung von Geflüchteten angeht. Das geht aus einer Antwort des Landratsamts auf Anfrage unseres Senders hervor.
Über die Hälfte der neu zugewiesenen Personen sind Ukrainische Kriegsflüchtlinge, heißt es vom Landratsamt. Bayernweit will der Freistaat Asylunterkünfte abbauen, der Landkreis Rosenheim muss hingegen weiterhin Kapazitäten aufbauen. Um die Kosten für den Freistaat zu senken, sei das Landratsamt aber angewiesen, alle Unterkünfte zu prüfen und gegebenenfalls teurere Unterkünfte abzugeben, wenn günstigere Alternativen zur Verfügung stehen. Stand Anfang Juli lag die Erfüllungsquote des Landkreises bei 85,43 Prozent.