BRB Zug

München/Rosenheim – Der Ansturm war am Mittwochabend gegen 23.51 Uhr am Münchener Haupt- und Ostbahnhof einfach zu groß. Die Folge: Viele Konzertbesucher vom FanFest und dem AC/DC Konzert mussten am Bahnsteig zurückbleiben und sich eine Alternative für den Heimweg suchen.

Die Bayerische Regiobahn (BRB) hat für den späten Abend nach den Konzerten keine zusätzlichen Kapazitäten für den Regional- und S-Bahn-Verkehr bereitgestellt.

Heute teilte die BRB gegenüber Radio Charivari mit, dass sie von der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG) nicht beauftragt wurde, das Angebot zu erweitern.

Die BRB stimmt sich grundsätzlich mit der BEG ab, die den Regional- und S-Bahn-Verkehr in Bayern im Auftrag des Bayerischen Staatsministeriums für Wohnen, Bau und Verkehr plant, finanziert und kontrolliert. Beauftragt die BEG die BRB, das Angebot zu erweitern, wie es zum Beispiel während der Fußball-EM bei Spielen mit Spielbeginn um 21 Uhr in München der Fall ist, dann tut die BRB dies, wenn die Kapazitäten vorhanden sind und die BEG als Auftraggeber die Kosten übernimmt.

Verspätungen können laut BRB bei sehr hohem Fahrgastaufkommen entstehen, wenn viele Fahrgäste gleichzeitig einsteigen wollen und sich dadurch Schlangen an den Türen bilden.