10 Jahre oder 10 Monate? – Plädoyers um Vergewaltigung in Rosenheim gehen weit auseinander

Gericht

Die Plädoyers im Prozess um eine Vergewaltigung im Februar in Rosenheim gehen am Landgericht Traunstein weit auseinander. Die Staatsanwaltschaft fordert eine Haftstrafe von 10 Jahren für den Angeklagten. Wegen ihm habe das Opfer eine dreitägige Tortur durchmachen müssen.

Er habe auf die Frau eingeschlagen und sie vergewaltigt. Die Verteidigung sieht widersprüchliche Angaben in der Aussage der 40-Jährigen Rosenheimerin. So gebe es keine Anzeichen auf ein gewaltsames Eindringen. Die Verteidigung fordert deswegen 10 Monate auf Bewährung. Es stehe Aussage gegen Aussage. Ein Urteil wird noch heute Nachmittag erwartet.